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Gemeinsame Presseerklärung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und des Aga Khan Development Network (AKDN)


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Berlin, Germany, 7 September 2004 - “Globale Sicherheit kann nur erreicht werden, wenn Armut, Hunger und Ungerechtigkeit überwunden werden“, erklärte Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich der heutigen Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit Seiner Hoheit, dem Aga Khan. Ziel der Vereinbarung ist die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem BMZ und dem Aga Khan Development Network insbesondere in krisengefährdeten Ländern Asiens und auch Subsahara Afrikas. „Die Millenniumsentwicklungsziele können nur erreicht werden, wenn alle gesellschaftlichen Gruppen eines Landes gemeinsam an ihrer Erreichung arbeiten. Dies erfordert eine offene, pluralistische Gesellschaftsordnung, für die gerade der Aga Khan mit den im Rahmen des Aga Khan Development Network geförderten Entwicklungsprojekten eintritt“, erläuterte die Ministerin.

Seine Hoheit der Aga Khan erklärte: "Der Pluralismus muss Teil der ethischen und institutionellen Eckwerte einer Gesellschaft werden, auch innerhalb der staatlichen Strukturen. Ein fundamentaler Grundsatz ist daher die Notwendigkeit, gleichermaßen in die Schaffung nachhaltiger öffentlicher und privater Institutionen auf allen staatlichen und gesellschaftlichen Ebenen und in künftige in diesen Gesellschaften verwurzelte Führungspersönlichkeiten zu investieren." Der Aga Khan führte weiter aus: "Pluralismus ist für eine erfolgreiche Entwicklung unerlässlich, da er ein praktisches Instrument zum Umgang mit Vielfalt, zur Bewältigung von Konflikten, zur Förderung der sozialen Teilhabe und zur Schaffung einer Grundlage für gerechte menschliche Entwicklung bietet – sie alle stellen fundamentale Werte und Grundsätze des deutschen entwicklungspolitischen Systems dar."

Die getroffene Vereinbarung zwischen BMZ und Aga Khan Development Network ist Ausdruck einer bewährten entwicklungspolitischen Zusammenarbeit vor allem in besonders benachteiligten und von Krisen und Konflikten geprägten Regionen. Aufbauend auf den gemeinsamen Erfahrungen unter anderem in Afghanistan, Pakistan und Tadschikistan soll die Zusammenarbeit künftig insbesondere in den Bereichen regionale Kooperation, ländliche Entwicklung, „community development“ und wirtschaftliche Entwicklung intensiviert werden. Dabei kommt der Stärkung der Zivilgesellschaft eine ebenso große Bedeutung zu wie dem friedenssichernden Aspekt. „In diesen Bereichen, so die Bundesministerin, „ergänzen sich die Erfahrungen und Stärken des Aga Khan Development Network und jene der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“. Die Vertiefung der Zusammenarbeit soll sich in regionaler Hinsicht auf Süd- und Zentralasien, den Nahen und Mittleren Osten sowie Subsahara-Afrika beziehen.

Die Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Seine Hoheit der Aga Khan benannten erste spezifische Projekte, in denen sie die Zusammenarbeit vertiefen wollen: Bereits laufende Vorhaben der alternativen Entwicklung in Nordost-Afghanistan, mittels derer auch ein Beitrag zur Drogenbekämpfung geleistet wird, ein Projekt im Gesundheitssektor in Pakistan sowie gemeinsame Aktivitäten zum Aufbau eines Mikrofinanzwesens in Tadschikistan.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Presseabteilung
Barbara Wieland
Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Stresemannstrasse 94
Berlin
Telephone: +49.228.535.24.50
Fax: +49.228.535.25.95
Email: barbara.wieland@bmz.bund.de / press-kontakt@bmz.bund.de
Website: www.bmz.de

Informationsabteilung
Aiglemont
60270 Gouvieux, Frankreich
Tel: +33.3.44.58.40.00
Fax: +33.3.44.58.42.79
Email: information@aiglemont.org
Internet: www.akdn.org

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